Chronik zur Thüringer Bratwurst

„1 gr vor darme czu brotwurstin“ schrieb am 20. Januar 1404 der Propst von Siebleben die inzwischen berühmt gewordenen Worte in sein Rechnungsbuch. Also „1 Groschen für Bratwurstdärme“ waren ausgegeben worden. Diese Aufzeichnung ist heute die älteste Aufzeichnung zur Thüringer Rostbratwurst, die inzwischen über 600 Jahre alt ist. Um den guten Namen von insgesamt vier Thüringer Wurstsorten europaweit zu schützen, kämpfte der Herkunftsverband der Thüringer und Eichsfelder Fleisch und Wurst e.V. (HTW) über zehn Jahre im Papierkrieg mit Verordnungen, Richtlinien und jeder Menge Schreibarbeit. 2003 war es geschafft: In das europäische Verzeichnis „Geschützte geografische Angabe" (GGA) wurden die „Thüringer Rostbratwurst“, die „Thüringer Leberwurst“ und die "Thüringer Rotwurst“ aufgenommen. Später noch der „Eichsfelder Feldkieker“. In unserer Agentur wurde für die Erstellung der Chronik umfassend recherchiert: die Tradition der Thüringer Wurstmacherkunst anhand historischer Nachweise, die Entwicklung des HTW inkl. markenrechtlicher Aspekte und Wissenswertes zu den vier europaweit geschützten Spezialitäten.

Durch unsere Agentur wurden viele Interviews mit Akteuren des Thüringer Ernährungsindustrie sowie des Thüringer Landwirtschaftsministeriums geführt. Wir erstellten Text und Layout der 40-seitigen Broschüre.

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